Dıe Ostergeschıchte

Die Ostergeschichte

Ostern ist das erste und gleichzeitig auch das wichtigste unter den christlichen Festen im Kirchenjahr. Es hat sich zu einem Fest der Kirche und der Familie entwickelt. Die Kinder suchen Ostereier und die ganze Familie versammelt sich am Sonntag Morgen zu einem großen Frühstück. Manche gehen in die Kirche, wo christliche Lieder gesungen werden, manche feiern im engsten Kreis der Familie. Ein Fest, das groß und klein Freude macht.

Neben Ostereier suchen und naschen, verschiedene Bräuche und gemeinsames Essen und dem schönen Brauch vom Osterhasen sollte man den eigentlichen Grund des Osterfestes nicht aus den Augen verlieren.

Aschermittwoch – Beginn der Vorbereitungen:

Die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern beginnt am Aschermittwoch. Viele Menschen verzichten in dieser Zeit auf lasterhafte Angewohnheiten und läuten die Fastenzeit zu Ostern ein. Häufig wird bis zum Samstag vor der Auferstehung auf Süßes, Alkohol und Fleisch verzichtet.

Palmsonntag:

Eine Woche vor Ostersonntag, am Palmsonntag, beginnt die Karwoche. „Kar“ bedeutet im althochdeutschen „Trauer“ und „klagen“. An diesem Tag zog Jesus nach Jerusalem und das Volk dort eröffnete ihm den Weg. Das Volk wedelte mit Palmwedeln und legte diese vor ihm auf die Straße, die er beschritt.

Gründonnerstag:

Der Freitag vor Ostern ist der „Kummer-Tag“, denn an diesem Tag wurde Jesu Christi aufgrund eines Verrates gekreuzigt. Für die Christen ist dieser Tag ein stiller Feiertag und zugleich auch der höchste. An diesem Tag gedenken die Christen des letzten Abendmahles Jesu mit den zwölf Aposteln am Vorabend seiner Kreuzigung.

Karsamstag:

Am Karsamstag endet die Fastenzeit und somit erreicht die heilige Karwoche in der Nacht von Samstag auf Sonntag auch ihren Höhepunkt. In dieser Nacht war Jesus Leiden überwunden. Es beginnt nun die Osterzeit, die bis Pfingstsonntag andauert. Das Osterfeuer am Samstagabend ist ein Brauch, der alle bösen Geister vertreiben soll.

Ostersonntag:

Am Ostersonntag wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Das soll an diesem bedeutsamen christlichen Feiertag gefeiert werden. Die Ostereiersuche ist in Deutschland allerdings nur eine Tradition, die seit mehreren Jahrzehnten durchgeführt wird.

Ostersonntag:

Auch an diesem Tag wird weiter freudig im Namen der Auferstehung gefeiert. An diesem Tag sind drei Jünger Jesu nach Emmaus aufgebrochen. Auf dem Weg begegnete ihnen ein Mann, der sich den anderen Männern anschloss. In Emmaus laden die Jünger den Unbekannten zum Essen ein. Als dieser das Brot bricht, erkennen sie den auferstandenen Jesus Christus. Sie laufen zurück nach Jerusalem, um allen diese frohe Botschaft der Wiederauferstehung zu verkünden.

Bastelideen zur Osterzeit:

Klassisches Ostereier bemalen mit verschiedenen Farben und Mustern. Sie können Stempel benutzen oder Glitzerkleber. Beim Eier bemalen sind Ihnen und Iheren Kindern keine Grenzen gesetzt.

Osterkörbchen aus Papier

Das brauchen Sie: etwas stärkeres Papier in gewünschten Farbe, Bleistift, Lineal, Schere, Klebstoff, Klebeband und gewünschte Deko.

1. Nehmen Sie ein Stück Tonpapier und schneiden es auf die Maße 21 x 21 cm zu.

2. Zeichnen Sie neun jeweils 7 x 7 cm gleichgroße Felder in das quadratische Papiermit Lineal und Bleistift ein.

3. Schneiden Sie wie auf dem Bild die folgende Linien ein.

4. Falten Sie die beiden Seitenteile zur Mitte hin und knicken die äußeren Flügel ein.

5. Verkleben Sie die aneinander liegenden Teile.

6. Schneiden Sie nun einen 21 cm langen und circa 4 cm breiten Tonpapierstreifen zu.

7. Kleben Sie den Papierstreifen als Henkel an Ihrem Osterkörbchen fest.

8. Kleben Sie nun die letzten Papierteile, also die mittleren Quadrate, an.

Und schon ist das Körbchen Fertig!

Nun können Sie das Körbchen mit Papiergras, Eiern und weiterer Deko befüllen und verschenken.

Hasen-Vase

Sie brauchen: Leere Toilettenpapierrollen oder Chipsdosen, braunes Tonpapier und Papierreste, Bleistift, Filzstift, Schere, Kleber und weitere Deko falls gewünscht.

Die leere Chipsdose oder Rolle wird rundherum mit braunem Tonpapier beklebt. Anschließend werden zwei Hasenohren ausgeschnitten und an den oberen Rand der Dose/Rolle geklebt – das ist die Grundform Eures Osterhäschens. Sie können nun das Gesicht mit einem Filzstift aufmalen, oder oder aus weiteren Dingen nach Ihren Wünschen basteln.

Osternest aus Salzteig

Material für ein Osternest: 1 kleine Tasse Salz, 2 kleine Tassen Mehl, 1 kleine Tasse Wasser für den Salzteig.

Nudelholz, Messer, Acrylfarbe und Pinsel.

1. Zuerst vermischen Sie Salz und Mehl in einer Schüssel und gebt dann nach und nach das Wasser zu, bis ein homogener Teig entsteht.

2. Rollen Sie die eine Hälfte des Teigs auf einer leicht bemehlten Fläche ca. 0,5 cm dick aus. Dann legen Sie eine Schale oder Untertasse auf den Teig und schneiden mit einem Messer den Kreis aus.

3. Anschließend wird der restliche Teig in drei gleiche Teile geteilt und daraus drei ca. 40 cm lange Stränge geformt. Diese wird nun vorsichtig zu einem Zopf geflechtet.

4. Nun befeuchten Sie den Rand Ihres Kreises und legen den geflochtenen Strang einmal um den Kreis. Die Enden befeuchten und drücken Sie fest aneinander. Dann drücken Sie den Strang fest an

den Kreis und glätten kleine Unebenheiten mit einem befeuchteten Finger.

5. Den Teig entweder ca. 1 Tag an der Luft trocknen oder für ca. 2 Stunden bei 60 °C im Backofen lassen.

6. Wenn beide Seiten an der Oberfläche trocken und hell sind, können Sie den Salzteig brennen. Das dauert etwa 1 Stunde bei 140 °C Ober-/Unterhitze.

Anschließend können Sie den Teig nach Ihren Wünschen mit Acrylfarben bemalen.

Das Club Kastalia Team wünscht Ihnen allen ein frohes Osterfest und viel Spaß beim Eiersuchen!

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